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Im Alter immer noch ein Augenschmaus

Wie Holz im Garten auch nach Jahren sexy bleibt

Egal, ob Terrasse, Sichtschutzzaun oder die Gartenmöbel: Holz im Garten ist das ganze Jahr über der Natur ausgesetzt. Wind und Wetter greifen die Holzstruktur an, heiße Sommertage und UV-Strahlung trocknen die Holzfasern aus – man könnte meinen, an jeder Ecke lauert Gefahr! Aber keine Sorge: So leicht geben sich Holzdielen und Co. nicht geschlagen und mit unseren Tipps haben Sie sogar noch länger Freude an Terrasse und Gartenmöbeln.

Grundsätzlich gilt: Holz ist ein Naturprodukt, deshalb ist es auch ganz natürlich, dass es nach einiger Zeit nicht mehr so aussieht wie anfangs. Gerade durch UV-Strahlung, die im Holz Lignin abbaut, verliert die Oberfläche ihre Farbe und vergraut. Diese Patina schätzen viele Vintage-Fans, für andere ist sie das blanke Grauen. Wir verraten Ihnen, wie Ihr Holz auch nach Jahren noch frisch aussieht.

Die richtige Reinigung

Regelmäßige Reinigung sorgt dafür, dass Holz länger schön bleibt. Mindestens vor Beginn der Gartensaison im Frühling und zum Ende im Herbst ist Pflicht. Dabei sollten Sie nicht zur schnellen Methode mit dem Hochdruckreiniger greifen. Der starke Wasserstrahl kann die Oberfläche splittern. Mit speziellen Holzreinigungsaufsätzen können Sie den Wasserdruck reduzieren, schonender wäre eine Seifenlauge aus Naturseife. Die enthaltenen pflanzlichen Öle reinigen nicht nur, sondern sorgen auch für eine pflegende Rückfettung. Statt Mikrofasertüchern sollten Sie bei der Reinigung zu Baumwolllappen, Schwamm oder Bürste greifen und die Holzoberfläche nach dem Reinigen mit einem Tuch trocknen.

Die passende Pflege

Mit Öl

Mit Öl

Wenn Sie Ihre Holzdielen oder Gartenmöbel aus Holz mit Öl pflegen, schützen Sie das Holz nicht nur im Inneren, sondern sorgen auch für eine natürliche Oberflächenstruktur, bei der die Maserung gut zur Geltung kommt. Öle sind unkomplizierte Holzschutzmittel, sie eignen sich in der Regel für jede Holzart – egal, ob beispielsweise Lärche, Teak oder Douglasie.

Wollen Sie nicht nur die Oberfläche, sondern auch die Farbe auffrischen, können Sie auch zu farbigen Holzölen greifen und Ihren Möbeln so einen neuen Look verpassen.

Schritt 1

Mit einer Bürste entfernen Sie Staub oder Schmutzreste von der Oberfläche.

Schritt 2

Bei Bedarf kann ein Entgrauer aufgetragen werden, um Grauschleier zu entfernen.

Schritt 3

Im Anschluss befreien Sie die Oberfläche mit Schleifvlies und Wasser vom gelösten Schmutz. Spülen Sie hier gründlich nach, um alle Reste zu beseitigen.

Schritt 4

Ist das Holz bereits stark verwittert, schleifen Sie es vor der Weiterbehandlung gründlich ab. Im Anschluss müssen Sie sämtlichen Staub, der durch das Schleifen entstanden ist, entfernen, sonst kann das Öl nicht richtig einziehen.

Schritt 5

Tragen Sie nun das Holz-Öl in einer dünnen Schicht mit einem Pinsel auf und lassen es einwirken. Nicht eingezogenes Öl können Sie nach etwa 15 Minuten vorsichtig mit einem Baumwolltuch abwischen.

Der Wasser-Trick oder auch “Woran merke ich, dass meine Gartenmöbel aus Holz geölt werden sollen?”

Mit ein bisschen Wasser finden Sie schnell heraus, ob Ihre Holzmöbel geölt werden müssen. Tröpfeln Sie einfach etwas Wasser auf die Holzoberfläche. Perlt dieses ab oder bleibt stehen, ist noch genug Öl im Holz enthalten. Es ist also noch vorm Eindringen von Feuchtigkeit geschützt. Werden die Tropfen absorbiert und ziehen schnell ein, wird es Zeit für Öl!

Mit Lasur

Mit Lasur

Holzlasur ist im Gegensatz zu Holzöl deckend, das heißt, die Farbe überlagert die natürliche Maserung. So können Sie bei helleren Holzarten für eine dunklere, hochwertigere Färbung sorgen. Lasuren bieten zudem hohen und langfristigen Schutz und sind deshalb besonders gut für Holz im Garten geeignet.

Bei Lasuren wird zwischen zwei verschiedenen Typen unterschieden:

Dünnschichtlasur

Ähnlich wie Holzöl zieht die Dünnschichtlasur ins Holzinnere ein. Dadurch hinterlässt sie nur eine dünne Schicht auf der Oberfläche.

Dickschichtlasur

Dickschichtlasur ähnelt eher einer lackierten Oberfläche. Die Holzstruktur wird versiegelt und wasserdicht. Diese Methode eignet sich eher für Holz im Haus oder für gut getrocknete Gartenmöbel. Noch feuchtes Holz kann sonst nicht mehr vollständig trocknen.

Und wenn der Lack doch ab ist…?

Das Auffrischen mit Ölen und Lasur funktioniert nur, wenn das Holz nicht lackiert ist. Wenn der Lack buchstäblich abblättert, hilft das nicht. Da ist die Devise: Alles weg und dann neu machen! Auch wer seine Holzmöbel komplett neu gestalten möchte, ist mit Lack gut beraten.

So gehen Sie in beiden Fällen vor:

Schritt 1

Zuerst müssen sämtliche alte Farb- oder Lasurreste entfernt werden. Mit einem Schleifpapier sorgen Sie dabei für eine schöne, gleichmäßige Oberfläche, auf der der neue Lack dann optimal hält.

Schritt 2

Mit einem weichen Pinsel tragen Sie zuerst die Acrylgrundierung auf. Achten Sie darauf, immer in Richtung der Holzfasern zu streichen. So bleibt die Oberfläche schön glatt und gleichmäßig. Nun lassen Sie die Grundierung über Nacht trocknen.

Schritt 3

Im nächsten Schritt können Sie Ihre Holzmöbel in Ihrer Wunschfarbe lackieren. Auch hier gilt: Immer entlang der Maserung! Tipp: Für besonders strahlende Farbe können Sie auch eine zweite Lackschicht auftragen.